Wasserwelten – Nacht der Museen

„Waterworld für Körper und Seele“

… heißt am Samstag, 25. September 2010 ab 18:00 Uhr im Landesmuseum Natur und Mensch anlässlich der Nacht der Museen.
Groß und Klein, Alt und Jung sind – bei freiem Eintritt – herzlich willkommen, die Sonderausstellung „Wasserwelten. Badekultur und Technik“ zu besuchen und darüber hinaus ein abwechslungsreiches Programmangebot zu erleben. Besonders beliebt sind an solchen Eventtagen die kreativen Aktionen für Kinder, bei dem auch schon einmal die Eltern und Großeltern zu Stift und Papier, Schere und Schminke greifen.
In der Kreativwerkstatt der Museumspädagogik verwandeln sich die jüngsten Museumsgäste in kleine Wassergeister mit schaurig schön bemalten Gesichtern. Und wer einmal über den großen Teich eine Nachricht schicken möchte, kann hier bunte Bilder für die Flaschenpost vorbereiten.

Zu den besonderen Highlights dieses Abends gehören die Cocktail-Bar mit prickelnden Erfrischungen aus Ahoj-Brause sowie der Kunstinstallation „Waterlight – Klangwelten & Lichtermeer“ – Klänge und Bilder setzen das Thema Wasser mal abstrakt, mal gegenständlich, mal wörtlich in Szene.
Aktiv erlebbar wird zudem die Bade- und Wellnesskultur: In einer eigens eingerichteten Wohlfühlstation locken die Freuden des Hamams und des Serail-Bades. Ayuerveda-Öle, Peelings und Cremes aus dem Rasul verwandeln die Sonderausstellung in eine Verwöhnoase. Die Kooperation mit dem OLantis-Bad Oldenburg ist ein Schnupperangebot für Interessierte, sich über die Gebräuche und Anwendungen im orientalischen Bad zu informieren.

Wissenschaft und Eventkultur lassen sich im Museum an einem Abend wie diesem hervorragend verbinden. Führungen geben Einblicke in die Geschichte des Bade- und Wasserwesens vergangener Zeiten und die Mitwirkung an modernen Zeremonien zeigt die Parallelen zwischen gestern und heute. Besonders hervorzuheben sind dabei die technischen Leistungen, die in Antike und Mittelalter bereits einen hochwertigen Standard erreicht hatten. Fußbodenheizungen, komplexe Systeme aus Zu- und Abläufen oder auch aufwändige Geräte zur Wasserhebung waren in den Hochkulturen bzw. spätestens seit der Römischen Antike beinahe eine Selbstverständlichkeit.
Darüber hinaus gelingt es der Sonderausstellung „Wasserwelten. Badekultur und Technik“ für die Kostbarkeit des Rohstoffes „Wasser“ zu werben und damit auch auf solche Regionen der Welt zu verweisen, in denen reines Wasser heute eine Seltenheit ist.
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 17. Oktober 2010 im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg.
J. L. Gerome, Maurisches Bad, 1870.

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