Oldenburger Filmpremiere

Oldenburger Filmpremiere
„Water makes money“
am Donnerstag, 14. Oktober 2010 um 16:30 Uhr
im Landesmuseum Natur und Mensch

Die französischen Konzerne Veolia und Suez sind die Platzhirsche im wachsenden
Weltmarkt der privaten Wasserversorgung. Auf allen fünf Kontinenten sind sie präsent,
kaum eine Woche vergeht ohne neue Erwerbungen. Doch ausgerechnet in ihrem
Heimatland Frankreich wird ihnen jetzt der Boden heiß. Anfang 2010 mussten beide
Konzerne in ihrem Hauptsitz Paris die Wasserversorgung zähneknirschend an die Stadt
übergeben und sich auch aus Rouen zurückziehen. Demnächst folgen voraussichtlich
Bordeaux, Toulouse, Montpellier, Brest und viele andere, die ihr Wasser wieder in
kommunale Hand nehmen wollen.
Auch in Deutschland sind skandalöse geheime Deals der Wassermultis mit Kommunen keine Seltenheit – dieser Film deckt auf:
Bestechung, strukturelle Korruption scheinen zu den Geschäftspraktiken der
Wasserkonzerne zu gehören. Bestochene wie auch Bestecher haben dabei direkte Verbindung zur obersten Staatsführung.
Doch es gibt Hoffnung, denn es wächst zusehens das Bewusstsein, die Melkkuh der Konzerne für ihre globalen Expansionspläne zu sein – und die Rekommunalisierungswelle rollt. Weltweit wie in Lateinamerika, den USA, Afrika und Europa ist die Rückkehr des Wassers in die Hände der Bürgerinnen und Bürger immer häufiger an der Tagesordnung. Der Film „Water Makes Money“ wird helfen, sich zu entscheiden. Und auch in der EU und in den UN stehen Suez und Veolia im besten Kontakt zu den Quellen der Macht.
Der Film, der am 23. September 2010 an mehr als 100 Spielstätten startete, feiert im Rahmen der Vorführung anlässlich der Tagung „Wasserwelten“ am Donnerstag, 14. Oktober 2010 seine Oldenburger Premiere. Seien sie dabei!

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz.
In Zusammenarbeit mit Jean Luc Touly, Marc Laimé, Christiane Hansen, Markus Henn und AQUATTAC und den vielen Übersetzerinnen, die unentgeltlich helfen, dass dieses Projekt im vielsprachigen Europa möglich wird.
Filmmusik: Konstantin Wecker

Der Eintritt ist frei!
Filmplakat “Water makes money”.

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