Archive for the ‘Presseinformation’ Category

Water Deal – Finissage zur Ausstellung „Wasserwelten“

Dienstag, Oktober 12th, 2010

Finissage „Water Deal“
mit Helene von Oldenburg und Ellen Nonnenmacher
zum Abschluss der Sonderausstellung „Wasserwelten“
am Sonntag, 17. Oktober 2010 um 14:30 Uhr im Landesmuseum Natur und Mensch

„Water Deal“ – ein Wasserspiel – spielt die Wasserproblematik der Erde und macht auf überraschende, manchmal absurde Weise den gegenwärtigen Raubbau bewusst.
Die nächste Zukunft wird von der Art wie wir (Menschen) mit Wasser umgehen bestimmt. Die kulturelle, soziale und ökonomische Bedeutung von Wasser verändert sich. WATER DEAL richtet die Aufmerksamkeit auf diese Umbewertung des Wassers. Es thematisiert innovative Ideen und Erfindungen zur Wasseraufbereitung und kritisiert die globale Wasserwirtschaft sowie den Glauben, die Wasserknappheit der Erde durch Wasserimporte aus dem Weltall aufheben zu können.

Ein Brettspiel für 5-7 Spieler/innen
Das Spiel: Das Spielkapital ist ‚Wasser‘. Gespielt wird als ‚Global Player‘, die versuchen so viel Wasser wie möglich anzusammeln. Dabei werden sie je nach Spielsituation unterstützt oder behindert durch Flussregulierungen, Grundwasserknappheit, Änderungen im Konsumverhalten, Steigen des Meerwasserspiegels, Wasserregulierungsgesetzen, bis hin zur Nutzung von Wasser von anderen Planeten.

Neben einer Präsentation und Einführung in diese außergewöhnliche Spielidee durch die Künstlerinnen Helene von Oldenburg und Ellen Nonnenmacher laden wir anlässlich der Finissage zum Testspielen ein.
Teilnahmekosten: Eintritt in die Ausstellung (4,- € / erm. 2,- €)

Wasser- Grundlage des Lebens & globale Herausforderung

Donnerstag, Oktober 7th, 2010

Öffentlicher Abendvortrag
am Dienstag, den 14. Oktober 2010 um 20:00 Uhr
„Wasser – Grundlage des Lebens und globale Herausforderung“
Danuta Sacher von terres des hommes im Landesmuseum Natur und Mensch

Die ungleiche Verteilung des Wassers auf der Erde sorgt schon heute für Konflikte um die kostbare Ressource, in Lateinamerika ebenso wie im Nahen Osten. Seit Jahren wird prophezeit, dass zukünftige Kriege nicht mehr um Öl, sondern um Wasser geführt werden. Mit einem Blick auf die globale Situation von Trinkwasserversorgung, Privatisierung und vielem mehr referiert Danuta Sacher aus der Perspektive einer großen internationalen Hilfsorganisation.
Eintritt frei!
4 Kinder in Gours.

Oldenburger Filmpremiere

Donnerstag, Oktober 7th, 2010

Oldenburger Filmpremiere
„Water makes money“
am Donnerstag, 14. Oktober 2010 um 16:30 Uhr
im Landesmuseum Natur und Mensch

Die französischen Konzerne Veolia und Suez sind die Platzhirsche im wachsenden
Weltmarkt der privaten Wasserversorgung. Auf allen fünf Kontinenten sind sie präsent,
kaum eine Woche vergeht ohne neue Erwerbungen. Doch ausgerechnet in ihrem
Heimatland Frankreich wird ihnen jetzt der Boden heiß. Anfang 2010 mussten beide
Konzerne in ihrem Hauptsitz Paris die Wasserversorgung zähneknirschend an die Stadt
übergeben und sich auch aus Rouen zurückziehen. Demnächst folgen voraussichtlich
Bordeaux, Toulouse, Montpellier, Brest und viele andere, die ihr Wasser wieder in
kommunale Hand nehmen wollen.
Auch in Deutschland sind skandalöse geheime Deals der Wassermultis mit Kommunen keine Seltenheit – dieser Film deckt auf:
Bestechung, strukturelle Korruption scheinen zu den Geschäftspraktiken der
Wasserkonzerne zu gehören. Bestochene wie auch Bestecher haben dabei direkte Verbindung zur obersten Staatsführung.
Doch es gibt Hoffnung, denn es wächst zusehens das Bewusstsein, die Melkkuh der Konzerne für ihre globalen Expansionspläne zu sein – und die Rekommunalisierungswelle rollt. Weltweit wie in Lateinamerika, den USA, Afrika und Europa ist die Rückkehr des Wassers in die Hände der Bürgerinnen und Bürger immer häufiger an der Tagesordnung. Der Film „Water Makes Money“ wird helfen, sich zu entscheiden. Und auch in der EU und in den UN stehen Suez und Veolia im besten Kontakt zu den Quellen der Macht.
Der Film, der am 23. September 2010 an mehr als 100 Spielstätten startete, feiert im Rahmen der Vorführung anlässlich der Tagung „Wasserwelten“ am Donnerstag, 14. Oktober 2010 seine Oldenburger Premiere. Seien sie dabei!

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz.
In Zusammenarbeit mit Jean Luc Touly, Marc Laimé, Christiane Hansen, Markus Henn und AQUATTAC und den vielen Übersetzerinnen, die unentgeltlich helfen, dass dieses Projekt im vielsprachigen Europa möglich wird.
Filmmusik: Konstantin Wecker

Der Eintritt ist frei!
Filmplakat “Water makes money”.

Wasser – kostbar und umkämpft

Freitag, September 24th, 2010

Wasser – kostbar, knapp, umkämpft
Tagung zum Thema „Wasserwelten“ am 14. & 15.10.2010
im Landesmuseum Natur und Mensch

Weit spannt die aktuelle Sonderausstellung „Wasserwelten“ im Landemuseum Natur und Mensch den Bogen – kulturell und geografisch. Dennoch bleibt vieles ungesagt:
Daher veranstaltet das Landesmuseum Natur und Mensch eine interdisziplinäre Tagung, in der zahlreiche renommierte Wissenschaftler über regionale wie globale Aspekte sprechen.
In einem ersten Themenblock geht es am Donnerstag um das Wasser in der historischen Dimension; es geht um Wassergewinnung und -versorgung, um mit Wasser betriebene Geräte sowie um Badekulturen in verschiedensten Kulturen und Zeiten.
Aktuelle Bezüge schließen sich daran an – so umfasst ein weiterer Tagungsabschnitt Vorträge mit politischem Inhalt unter dem Aspekt der globalen Herausforderung. Der Tag endet mit einem öffentlichen Abendvortrag mit Danuta Sacher von terres des hommes aus Osnabrück. Dieser beginnt um 20:00 Uhr.

Poltisch, unter dem Stichwort „Regionale Ressourcenkonflikte“ wird die Tagung am Freitag fortgesetzt; hier stehen z. B. der Jordan, der Ilisu-Staudamm in der Türkei oder der Wasserkrieg in Cochabamba im Vordergrund der Betrachtung.
Abschließend geben eine Reihe von Beiträgen Einblicke in den Bereich „Wasser und Naturschutz“, dabei bildet vor allem die Oldenburger Region einen zentralen Schwerpunkt, denn hier wird über die Situation der Hunte oder das Trinkwasser in Oldenburg diskutiert. Zu den Referenten zählen n diesem Tag z. B. Dr. Werner Brinker von der EWE Oldenburg oder Prof. Dr. Remmer Akkermann.

Tagungsablauf:
Beginn der Tagung: Donnerstag, 14. Oktober 2010 um 9:30 Uhr (Öffnung des Tagungsbüros)
Ende am Donnerstag: ca. 17:30 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag: 20:00 Uhr (Eintritt frei)
Beginn am Freitag, 15. Oktober 2010: 9:30 Uhr
Ende der Tagung: ca. 17:00 Uhr
Kosten: 5,- € pro Tag

Informationen: www.naturundmensch.de oder 0441/9244-331 oder -323.

Prof. Dr. Mamoun Fansa & Dr. Christina Wawrzinek freuen sich auf ein spannendes Tagungsprogramm.

Fotowettbewerb – Fristverlängerung!

Donnerstag, September 16th, 2010

Fristverlängerung
Fotowettbewerb „Wasserwelten“

Wasseraufnahmen – ob in der Natur, in der Kunst oder in der technischen Nutzung durch die Linse gesehen – wird vom Landesmuseum Natur und Mensch anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Wasserwelten“ in Form eines Fotowettbewerbs prämiert. Die Abgabefrist der Aufnahmen wurde nun auf den 30. September 2010 verlängert.
Informationen zu den Teilnahme- und Einsendebedingungen entnehmen Sie bitte der website: www.wasserwelten.naturundmensch.de. Telefonische Auskünfte erteilt die Pressestelle unter Tel.: 0441/9244-323.
Noria – Gebrauch eines Wasserrades.

Cocktail-Bar mit Ahoj-Brause am 25. September 2010!

Mittwoch, September 15th, 2010

„Es prickelt und zischt!“
Cocktail-Bar mit Ahoj-Brause

Brausepulver ergibt nicht nur mit Wasser ein köstliches Getränk!
Fruchtige Mischungen, bunte Säfte und exotische Erfrischungen stehen auf der Karte.

Eine kleine Auswahl an prickelnden Cocktails gibt es in der Nacht der Museen an dieser Bar:
Ein „brausiges“ Erlebnis für Klein und Groß!

Unser Angebot:

Weiße Lagune
Ananassaft
Ahoj-Brause Zitrone
Wasser & Zucker

Orangen-Traum
Orangensaft
Ahoj-Brause Orange
Wasser & Zucker

Grünes Abenteuer
Pfefferminztee
Ahoj-Brause Waldmeister
Wasser & Zucker

Sweet Coke
Orangensaft
Ahoj-Brause Cola
Wasser & Zucker

Von 18:00 bis 23:30 Uhr ist die Bar geöffnet!
Pro Getränk erheben wir eine kleine Kostenentschädigung von 0,20 €!
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Wasser auf der Zunge!

Freitag, August 20th, 2010

„Alles fließt: … auch Wasser auf der Zunge“

… so betitelte Natias Neutert seinen Gastvortrag anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung „Wasserwelten. Badekultur und Technik“. Und damit nahm der Philosoph und Künstler die Zuhörer mit auf eine abwechslungsreiche Reise in die Welt großer Dichter und Denker. Nicht zuletzt dichtete er selbst einen Sechszeiler auf dieses kostbare Element.

„Eine Ausstellung, die so viele kulturelle Errungenschaften aus mehr als drei Jahrtausenden umfasst, sollte auch mit einem lebhaften und sehr menschlichen Bezug zum Wasser eröffnet werden. Herr Neutert ist dabei so authentisch, diese Veranstaltung bleibt unseren Gästen lange in Erinnerung“ schwärmt Prof. Fansa über seine Referenten.
Ohne Zweifel darf es besonders bei dem Thema der Badekultur von der römischen Antike bis in die Zeit des Barock auch poetisch zugehen. Denn während z. B. feingeschliffene Öl- und Parfumflakons aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. die Gegenstandskultur des Badewesens zeigen, belegen große Gemälde-Bildflächen die Sinnlichkeit von Massage und Wellness. So möchte die Sonderausstellung allein schon mit der Gestaltung die Vermittlung der Inhalte unterstreichen:
Auf dem Galerieumgang, wo der Besucher sich den technischen Entwicklungen bei der Wasserver- und -entsorgung widmen kann, dominiert eine Art Tunnel die Raumarchitektur. In dem großen Saal eine Etage tiefer ist es eine offene Präsentation, in deren Zentrum sich ein Wasserbecken als Ruhezone befindet. Hier wird man eingeladen, Platz zu nehmen, Zitaten aus aller Welt und Zeiten zu lauschen und sich durch das animierte Bild ansprechen zu lassen – auf die Wasseroberfläche werden Bilder aus verschiedensten Lebens- und Kunstbereichen projiziert.

Natürlich geht es in dieser Ausstellung neben dem Erleben des Elementes Wasser auch um das Erlernen von kulturellem Fortschritt und seiner Verbreitung. Uhren oder Zeitmessungsgeräte sind dafür ein außerordentlich „wasserbezogenes“ Beispiel: Zu den ältesten Uhren zählen die Wasseruhren; bekannt aus dem ägyptischen Raum, aus dem 3. Jahrtausend sind es vor allem die griechischen und römischen Exemplare, deren Funktion sich heute exakt rekonstruieren lässt. Was zunächst wie ein schön verzierter Topf wirken kann, stellt sich bei genauerer Analyse als präzises Messinstrument heraus, wie eine ausgestellte Wassereinlaufuhr aus dem arabischen Raum beweist.
Die Bandbreite der Zeitmesser reicht bis hin zu hoch komplizierten mechanischen Stücken, die nicht selten mehr als die Zeit angeben; sie beziehen den Kreislauf der Gestirne, den Ablauf der Sternkreiszeichen und vieles mehr mit ein. Durch Wasser betrieben, geben sie Einblicke in den Ideenreichtum der mittelalterlichen Kulturen des Orients.

Viele weitere Aspekte der Verwendung und Nutzung des Rohstoffes Wasser gibt es in den „Wasserwelten“ zu entdecken. Noch bis zum 17. Oktober 2010 lädt das Landesmuseum Natur und Mensch zum Besuch dieser internationalen Ausstellung ein!
Blick in die Ausstellung “Wasserwelten. Badekultur und Technik”.